Nationalism - Patriotism ? Racism
Obwohl wir in einer zunehmend globalisierten Welt leben, bleibt der Rahmen politischen Handelns zumeist der Nationalstaat. Sprache, Kultur und Tradition formen innerhalb diesem unser kulturelles Bewusstsein. Entgrenzung und Migration können Ängste schüren und Nationalismus oder Rassismus als Reaktion hervorrufen. In Workshop werden Erfahrungen aus verschiedenen Ländern ausgetauscht, die Ursachen von Nationalismus und Rassismus identifiziert und Strategien dagegen entwickelt. Er soll ein Laboratorium für Ideen gegen fehlleitende Grenzen in unseren Köpfen und denen unserer Nachbarn sein.
Life is a roleplay - Are you an actor or director?
Die Vielfalt der Lebenserfahrungen der TeilnehmerInnen soll genutzt werden, um sich über das Leben in den verschiedenen Gesellschaften auszutauschen, Rollen und Normen zu hinterfragen und Verhaltensweisen auszuprobieren. Welche Erwartungen stellen Kultur, Religion, Gesellschaft oder Familie an uns? Wie weit muss man sich an welche Normen anpassen und wie entstehen Normalvorstellungen? Das Nachdenken über diese Fragen soll alle dazu anregen, nach dem Workshop noch aktiver am alltäglichen Rollenspiel unseres Lebens teilnehmen.
Reality and responseability of media focussing on gender related questions and sexuality
Medien als Träger von Information, Meinungen, Bildern und Realitäten stellen einen starken Einflussfaktor auf die Wahrnehmung unserer Gesellschaften dar. Dieser Workshop soll sein Hauptaugenmerk auf die Akteure richten, die sowohl auf der Seite der Informationsproduktion als auch auf der Seite des Informationskonsums stehen. Welche Verantwortlichkeit ergibt sich aus dieser Rollenverteilung? Im Speziellen werden die mediale Darstellung von Sexualität und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf soziale Geschlechterrollen mit einbezogen.
We don´t need no education?
Bildung wird als zentrale Voraussetzung zur Ermöglichung "verantwortlichen Handelns" angesehen. In diesem Sinne soll ein länderspezifischer Austausch der Teilnehmenden stattfinden, dem die Frage vorangestellt ist, wie Bildung in der Gesellschaft erfahren wird, und auf welche Weise man durch sie geprägt wird. Im Anschluss soll die Frage unterschiedlicher Verantwortlichkeit von Schulen und Universitäten, bildungsrelevanten Institutionen sowie der Familie und des sozialen Umfeldes diskutiert werden.
Civil society: Do it yourself!
Wer ist verantwortlich für das Wohl einer Gesellschaft ? das Individuum, eine Gruppe, die Zivilgesellschaft oder der Staat? Diese Frage wird der Ausgangspunkt für einen stark an der praktischen Umsetzung orientierten Workshop sein. Innerhalb der kulturellen Unterschiede soll eine gemeinsame Vorstellung von Verantwortung entwickelt werden. Die Workshopstruktur ermöglicht der Kleingruppe, alternative Gesellschaftsmodelle selbst auszuprobieren.