Festival

GrIStuF 2016: Sea: The Future - Discovering the Ocean Current

Die Erde trägt nicht umsonst den Titel "Blauer Planet" - mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Von 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben 149 Zugang zu den Weltmeeren, davon sind 43 als Inselstaaten vom Meer umgeben. In den Zeiten der Globalisierung sind die Meere eine der wichtigsten Wirtschaftsgrundlage, wichtigster Transportweg und bergen vermutlich riesige unentdeckte Ressourcen und Bodenschätze. Auf den ersten Blick wirken die Meere wie breite Trennlinien zwischen den Kontinenten. Sie sind jedoch seit Jahrtausenden Zonen der Kommunikation, der Migration, sowie des Austauschs von Gütern und Ideen - ohne die Meere ist unsere moderne Zivilisation undenkbar.
Wir, der GrIStuF e.V., betrachten das 21. Jahrhundert als Jahrhundert des Meeres und widmen den Weltmeeren das achte Greifswald International Students Festival unter dem Motto "Sea: The Future - Discovering the Ocean Current". Eine Woche lang werden in Greifswald, der Universitäts- und Hansestadt an der Ostsee, etwa 150 Studierende aus aller Welt zusammenkommen und sich auf multiperspektivische Weise mit den Meeren der Welt beschäftigen.
Die Ausnutzung der Weltmeere führt zu einer massiven Umweltzerstörung. Das Ökosystem Meer ist eines der empfindlichsten der Erde. So wie ein Wassertropfen ca. 1000 Jahre benötigt, um die Meere zu durchlaufen, zeitigen Schädigungen der Gegenwart ihre Folgen erst in Zeitabschnitten, die weit über ein Menschenleben hinausreichen. Die Meeresströmungen sind für globale Wetterabläufe entscheidend und eine Erwärmung der Meere wird in Zukunft zu noch stärkeren Wetterphänomenen führen, als wir es in den letzten Jahren erleben mussten. Der globalen Klimaerwärmung wird immer noch nicht tatkräftig entgegengetreten - die Erhöhung des Meeresspiegels werden jedoch Millionen von Menschen noch in diesem Jahrhundert zu spüren bekommen.
Für ungefähr eine Milliarde Menschen sind die Meere direkte Nahrungsquelle und ein Großteil der restlichen Weltbevölkerung hat ebenso Fisch und Schalentiere auf dem Speisezettel stehen. Es ist daher nicht überraschend, dass die Meere kein unbegrenzter Quell der Nahrungsmittelproduktion sind. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen untersuchte, dass weltweit 85 % der Fischbestände maximal ausgenutzt, überansprucht oder überfischt sind. In den Gewässern der Europäischen Union wird davon ausgegangen, dass drei viertel des Fischbestandes bereits überfischt sind.
Weitere Aspekte, mit denen sich die Teilnehmenden des Festivals beschäftigen, werden im Folgenden weiter erläutert.

GrIStuF Aktuell

GrIStuF 2016 Host werden

Während der Festivalzeit wohnen die internationalen Teilnehmenden bei Greifswalder Studierenden, den so genannten Hosts. Wenn du ein wenig internationales Flair in deine Wohnung beziehungsweise WG bringen möchtest oder einfach nur erfahren möchtest, was denn so ein Host alles machen kann, dann findest du hier alle Informationen. Hier gleich anmelden!

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Herzliche Einladung! Wir treffen uns immer mittwochs ab 20h in unserem Büro in der Bahnhofstraße 44 (Polly Faber). Wenn du uns kennenlernen oder mehr über das Festival, Running Dinner und die Fête de la Musique lernen möchtest, komm gerne vorbei.

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