Greifswald International Students Festival

Das Greifswald International Students Festival (abgekürzt GrIStuF) findet seit 2002 in Greifswald statt.

Das Festival wird vom dazu gegründeten GrIStuF e.V. durchgeführt und zu großen Teilen durch ehrenamtliche Arbeit von Studierenden der Universität Greifswald ermöglicht.

Es ist eines von zwei Festivals dieser Art in Deutschland. Es findet im Jahresturnus abwechselnd mit der International Student Week in Ilmenau statt. Unter dem Dach von SORCE ist das Festival in ein weltweites Netzwerk ähnlicher Veranstaltungen eingebettet.

Das nunmehr 6. Festival ist bereits in Planung!

 

Zum 5. Festival unter dem Motto "response - ability" kamen vom 26. Mai bis 6. Juni 2010 wieder einmal viele internationale Studenten nach Greifswald, um gemeinsam in Workshops zu arbeiten, sich ihre Kulturen näherzubringen und auf Partys mit Greifswaldern zu feiern.

Bärbel Bohley

Schirmherrin


Am 11. September 2010 ist Bärbel Bohley, die Schirmherrin unseres diesjährigen Festivals, in Berlin gestorben. Wir trauern um sie. Wir trauern aber nicht allein, denn ihr Engagement hat viele Leben indirekt und direkt berührt, bewegt und besser gemacht.

Zu ihrem gesellschaftlichen Engagement stand sie, auch wenn es ihr oft persönliche Nachteile brachte. Als Mitbegründerin der Gruppe "Frauen für den Frieden" 1982, wurde sie aus dem Bezirksvorstand des Verbandes Bildender Künstler der DDR ausgeschlossen. Für ihr Eintreten für Grundrechte wie Meinungs-, Reise- und Versammlungsfreiheit kam sie wegen angeblicher "landesverräterischer Nachrichtenübermittlung" für 6 Wochen in Hohenschönhausen in Untersuchungshaft. Im Zusammenhang mit Ereignissen zu einer Demonstration zum Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurde sie von der Staatssicherheit verhaftet und gegen ihren Willen über die Bundesrepublik nach England abgeschoben.

Diese Repressionen entmutigten sie nicht. Im August 1989 erzwang sie ihre Rückkehr in die DDR, wurde Initiatorin der Bürgerrechtsbewegung Neues Forum und Mitverfasserin des Gründungsaufrufes "Die Zeit ist reif". Sie gehörte zu den Besetzerinnen und Besetzern der Stasi-Zentrale in Berlin unter dem Motto "Die Akten gehören uns!" und verhinderte damit die Vernichtung der dokumentierten Unterdrückung.

Auch in dem neuen, geeinten Land gab sie ihr Engagement nicht auf. Über die neuen Grenzen hinweg setzte sie ihr Eintreten für die Menschenrechte und Menschenwürde fort. Im ehemaligen Jugoslawien und leitete sie für die Internationale Friedensbehörde für Bosnien und Herzegowina in Sarajevo ein Wiederaufbauprogramm für im Bosnienkrieg zerstörte Häuser. Sie half Bürgerkriegsflüchtlingen beim Aufbau einer neuen Existenz. Dazu gehörte auch das Hilfsprojekt Seestern e. V., das Kindern aus Flüchtlingsfamilien kostenlose Sommerferien ermöglichte.

Bärbel Bohley blieb trotz ihrer Krebserkrankung, die sie in den letzten Jahren schwächte, aktiv. Mit ihrer starken Persönlichkeit und liebenswürdigen Art bereicherte sie das Greifswald International Students Festival"Response-Ability" 2010. Dafür sind wir ihr sehr dankbar.

"Wenn friedlich heißt, still zu sein, dann bin ich's nicht.", sagte Bärbel Bohley einmal in einem Fernsehinterview. Nun hat sich der Mantel der Stille um sie gehüllt, der ein Schweigen erzwingt. Nun ist es an uns ihrem Beispiel zu folgen.

Indem wir kritisch, gegenüber uns selbst und den gesellschaftlichen Verhältnissen in denen wir Leben, bleiben;

Indem wir unsere Kritik äußern und sie in Diskussionen vertreten;

Indem wir nicht still sind, können wir ihr am Besten gedenken.

Programmheft

Hier könnt Ihr das Programmheft zum diesjährigen Festival als PDF herunterladen.

Workshops

One world - one culture?

Ganze Wissenschaften widmen sich heute der Erforschung menschlichen Handelns.
Endlich steht die globale Dimension dieses Handelns im Mittelpunkt.
Ein neuer Kulturbegriff wird geboren, der die alten Unterscheidungsmuster überwindet.
Was bleibt und was wird zur Vergangenheit? Auf diese und noch mehr Fragen zum Thema Kutureller Austausch werden die Teilnehmer des Workshops gemeinsam mit dem STUdentenTHEater e.V. künstlerisch versuchen, Antworten zu finden.

Justice in resource destribution

Der weltweite Ressourcenverbrauch steigt rasant, doch die Verwirklichung von Menschenrechten und ökologischen Standards bleibt in den ressourcenreichen Ländern oft eine Seltenheit. Wir werden über Akteure und Mechanismen der internationalen Ressourcenpolitik diskutieren und Vorschläge der "Problemlösung auf höchster Ebene" kritisch hinterfragen. Gemeinsam sollen Zukunftsideen entstehen, in der der Beitrag jedesR Einzelnen für einen friedlichen und gerechten Zugang zu den Ressourcen dieser Welt spürbar und erfahrbar wird.

Politics and ethics of climate change

Der Klimawandel zeigt schon heute seine Auswirkungen.

Dabei zählt nicht die Frage, wie wir diesen Prozess aufhalten, sondern wer in welchem Maße dazu beitragen muss. Die westlichen Industriestaaten haben ihren Wohlstand durch Nutzung fossiler Rohstoffe erreicht und bleiben weiterhin abhängig von diesen. Auf der anderen Seite leiden die Bewohner der Länder des Südens am stärksten unter den Klimakatastrophen, obwohl sie nahezu keinen Beitrag zu den Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre leisten. Der Klimawandel ist nicht nur von naturwissenschaftlichem Interesse, sondern wirft auch viele ethische und politische Fragen auf; letztendlich eine von Verantwortung!

Feeding the world

Ernährungssicherheit ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein gutes, gesundes Leben. In diesem Workshop wollen wir uns mit globalen Strukturen des politischen und wirtschaftlichen Handelns und sozialen sowie ökologischen Konsequenzen auseinandersetzen, denen sich eine rasant anwachsende Bevölkerung stellen muss.

Crisis

Krisen und Krisenmanagement bilden integrale Teile der Internationalen Gemeinschaft. Der Workshop will die Teilnehmer mit dem Thema Krisenanfälligkeit vertraut machen und Lösungsansätze zu Krisen auf internationalem Level bieten.

Es wird eine Sicherheits-Rat-Simulation durchgeführt, in der die Teilnehmer mit einer akuten Krise konfrontiert werden und diese versuchen zu ?lösen?. Sie erfahren so, wie solche Problematiken in der Internationalen Gemeinschaft angegangen werden und wie eine Krise diese beeinträchtigt, sollen aber auch

Ideen und Lösungsvorschläge entwickelen und diskutieren.

Dieser Workshop wird von GreiMun organisiert.

Consumption

In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmer_innen mit folgender These auseinander: Die Ursachen für wirtschaftliche und landwirtschaftliche Krisen liegen in den Konsumgewohnheiten der westlichen Welt. Müssen sie selbst die Verantwortung für diese Krisen tragen? Ist es für den Einzelnen überhaupt möglich, durch Konsumgewohnheiten etwas an der globalen Lage zu verändern? Es wird vor allem Diskussionen zu Lösungsansätzen und alternativen Wirtschaftsmodellen wie das des bedingungslosen Grundeinkommens geben.

Nationalism - Patriotism - Racism

Obwohl wir in einer zunehmend globalisierten Welt leben, bleibt der Rahmen politischen Handelns zumeist der Nationalstaat. Sprache, Kultur und Tradition formen innerhalb diesem unser kulturelles Bewusstsein. Entgrenzung und Migration können Ängste schüren und Nationalismus oder Rassismus als Reaktion hervorrufen. In Workshop werden Erfahrungen aus verschiedenen Ländern ausgetauscht, die Ursachen von Nationalismus und Rassismus identifiziert und Strategien dagegen entwickelt. Er soll ein Laboratorium für Ideen gegen fehlleitende Grenzen in unseren Köpfen und denen unserer Nachbarn sein.

Life is a roleplay - Are you an actor or director?

Die Vielfalt der Lebenserfahrungen der TeilnehmerInnen soll genutzt werden, um sich über das Leben in den verschiedenen Gesellschaften auszutauschen, Rollen und Normen zu hinterfragen und Verhaltensweisen auszuprobieren. Welche Erwartungen stellen Kultur, Religion, Gesellschaft oder Familie an uns? Wie weit muss man sich an welche Normen anpassen und wie entstehen Normalvorstellungen? Das Nachdenken über diese Fragen soll alle dazu anregen, nach dem Workshop noch aktiver am alltäglichen Rollenspiel unseres Lebens teilnehmen.

Reality and responseability of media focussing on gender related questions and sexuality

Medien als Träger von Information, Meinungen, Bildern und Realitäten stellen einen starken Einflussfaktor auf die Wahrnehmung unserer Gesellschaften dar. Dieser Workshop soll sein Hauptaugenmerk auf die Akteure richten, die sowohl auf der Seite der Informationsproduktion als auch auf der Seite des Informationskonsums stehen. Welche Verantwortlichkeit ergibt sich aus dieser Rollenverteilung? Im Speziellen werden die mediale Darstellung von Sexualität und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf soziale Geschlechterrollen mit einbezogen.

We don't need no education?

Bildung wird als zentrale Voraussetzung zur Ermöglichung "verantwortlichen Handelns" angesehen. In diesem Sinne soll ein länderspezifischer Austausch der Teilnehmenden stattfinden, dem die Frage vorangestellt ist, wie Bildung in der Gesellschaft erfahren wird, und auf welche Weise man durch sie geprägt wird. Im Anschluss soll die Frage unterschiedlicher Verantwortlichkeit von Schulen und Universitäten, bildungsrelevanten Institutionen sowie der Familie und des sozialen Umfeldes diskutiert werden.

Civil society: Do it yourself!

Wer ist verantwortlich für das Wohl einer Gesellschaft ? das Individuum, eine Gruppe, die Zivilgesellschaft oder der Staat? Diese Frage wird der Ausgangspunkt für einen stark an der praktischen Umsetzung orientierten Workshop sein. Innerhalb der kulturellen Unterschiede soll eine gemeinsame Vorstellung von Verantwortung entwickelt werden. Die Workshopstruktur ermöglicht der Kleingruppe, alternative Gesellschaftsmodelle selbst auszuprobieren.

Biopiracy and intellectual property

Viele Unternehmen nutzen die natürliche Vielfalt und das geistige Eigentum der Menschheit, um ihren Gewinn zu sichern. Sie versuchen durch Patentierung das ausschließliche Recht zur Nutzung und Verbreitung dieser Organismen zu gewinnen, welche entscheidend für wirtschaftliche Kreisläufe auch in Entwicklungsländern sein können. Der Einfluss von privaten Unternehmen trägt dazu bei, Konflikte in Bezug auf Verteilung des Reichtums weiter zu verschärfen.
Während des Workshops wird der Stand dieser Entwicklung zusammengetragen und anschließend versucht, Ideen zu entwickeln, wie geistiges Eigentum in Zukunft verwaltet und geschützt werden kann.

Patent on life

Forschung ist heutzutage nur selten unabhängig von ökonomischen Überlegungen, häufiger steht sie im Dienste von Interessen des Kapitals. Der Workshop setzt sich mit den finanziellen Aspekten von wissenschaftlicher Forschung auseinander und stellt die Frage nach dem Einfluss der Forschenden. Außerdem werden folgende Problematiken thematisiert: Darf Forschung auf Kosten menschlichen und tierischen Lebens betrieben werden? Können wir im universitären Kontext Verantwortung wahrnehmen und uns aktiv an Grenzsetzungen in der Forschung beteiligen?

The predictable human

Wohin werden uns medizinischer und technischer Fortschritt führen? Wie verändern sich unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben, unser Verständnis vom Leben, wenn wir anfangen, aktiv über die Geschlechter unserer Kinder zu bestimmen, Mutationen pränatal zu "korrigieren" und somit keine erbliche Krankheit, keine Behinderung mehr zuzulassen? Was passiert, wenn wir über "wertes" und "unwertes" Leben entscheiden und nur noch perfekte Menschen ein Lebensrecht erhalten? Der planbare Mensch? befasst sich unter anderem mit diesen Fragen.

Sechs Wochen vor Beginn des Festivals läuten wir mit der Start-Party den Countdown zum Festival ein. Erweitert Euren Horizont, lasst Euch inspirieren Verantwortung zu leben! Das Internationale Kultur- und Wohnprojekt (IKuWo) in der Goethestraße 1 ist der Ort an dem wir mit Euch am 24. April in Vorfreude auf das GrIStuF 2010  feiern wollen!

In den Startlöchern stehen für euch Federleicht bereit, die auf dem neuen eigenen Label [FormResonance] erscheinen. Freigeistig zwischen den Stilen lavierend, inspirierten sie gleich zu brillianten Remixen vom Kollektiv Turmstrasse oder Robag Wruhme. Florian Schirmacher (Wareika, Glowing Glisses, the Chaenge u.a.) & Marc Bammann drehen die Plattenteller und darüber hinaus DJ B.Greif [Zonic Zoundz]. 

Den Second Floor mashen FredericDerSee und weShakedown. 

 

Bewegt die Welt unter Euren Füßen… be responsible!

Mit dieser Veranstaltung läuten wir nun das letzte Wochenende vor Beginn des Festivals ein. Um 19 Uhr treffen wir uns zu einer Rally der besonderen Art. Auf der Wiese neben der Mensa am Hansering starten wir unsere farbenfrohe Rundreise. Zusammen mit mobiler musikalischer Untermalung werden wir die unterschiedlichsten Aufgaben auf unserem Weg durch Greifswald bewältigen. Also packt Bademäntel, Gummistiefel, Sandschaufeln, Schwimmflügel, Trillerpfeifen, und jede Menge gute Laune, Glitzer und Seifenblasen ein und erlebt Greifswald von einer neuen Seite.

Bewegt die Welt unter Euren Füßen…be responsible!

 

 

Als Tofujagd-Teilnehmer habt ihr anschließend freien Eintritt zur ersten Open-Air-Party des Jahres. Im Innenhof der Geographie werden euch DJ hazelnut, elektro.indie.fresse und themarxangles vinyltechnisch zum Tanzen bringen. Auch der Geokeller öffnet seine Pforten und dj langernamespielt rock indie funks. Unterm Sternenhimmel erwarten euch außerdem farbenfrohe Erleuchtungen...

After- Tofujagd- Party
21.Mai 2010| 21.00 Uhr
Im Hof  und Keller der Geographen
Eintritt 2,50 Euro

Theater Vorpommern
20 Uhr
Eintritt Frei

Nach wochenlanger Vorbereitung, Planung und ungeduldiger Aufregung ist es endlich so weit: mit großer Freude möchten wir unsere aus aller Welt angereisten Studierenden herzlich willkommen heißen.

Dazu lädt der GrIStuF e.V. seine internationalen Gäste, ihre Hosts und alle Interessierten zur feierlichen Eröffnung des fünften Internationalen Studierendenfestivals ein. Mit einem beschwingten, wortgewandten und waghalsigen Programm stimmt der Abend auf die bevorstehende Woche ein. Zu dieser Vielfalt wird unter anderem das Akrobatik - Ensemble Compagnie Aquanaut beitragen, welches wir aus Weimar eingeladen haben. Zu Beginn stellen sich der Verein und das Organisationsteam des Festivals "Response - Ability 2010" vor. Anschließend wird euch unsere Schirmherrin Bärbel Bohley willkommen heißen und euch mit einer Impulsrede auf das Festival einstimmen.

Zum Abschluss lassen wir den Abend bei Musik und guten Gesprächen entspannt ausklingen. 

Lasst das Festival beginnen!

Hallen am Bahnhof
20 Uhr
Tickets: VVK 3/6 Euro (Host/Andere) | AK 4/8 Euro

Vorverkauf ab 17.5. im Uniladen, AStA, IKuWo, Gristuf - Stand in der Mensa (nur dort Hosttickets)

Witamy! Ni hao! Hosgeldin! Bienvenida! Sawubona! Dzien' dobry! Terve tulua! Isten hozta! Salam u aleikum!

Welcome!

Heißt unsere 200 Gäste aus der ganzen Welt in Greifswald willkommen und eröffnet gemeinsam mit uns bei der Welcome Party die Festivalwoche! In der großen  denkmalgeschützten Fabrikhalle am Bahnhof erwartet euch ein Spektakel befeuert durch internationale Künstlerinnen und Künstler.
Fatou Mandiang alias Sister Fa, die HipHop-Queen aus dem Senegal wird euch mit einem ganz eigenen Mix aus Rap, Soul und Reggae die Tür zu ihren persönlichen Geschichten und zu Afrika öffnen: "Tales from a Flipside of paradise"! Aus Frankreich kommen unsere zweiten Gäste. Die vier Jungs aus Toulouse vom Alif Sound System sorgen mit ihrem explosionsartigen Sound aus Jungle, Ragga, HipHop und Punk, unterlegt mit elektronischen Beats, für temporeiche Bewegungen eurer Beine! 
Die Welt zu Gast in Greifswald! Bienvenu! Salvate! Selamat dating! Bem vindo!

Willkommen!

Marktplatz
ab 15 Uhr
Eintritt frei

 

Gemeinsam mit dem Verein "Afrikas Renaissance und Wiederaufbau e.V." organisiert GrIStuF diesen Tag mit Programm auf dem Marktplatz.

Ab 15 Uhr startet ein Benefizlauf - dieser lebt von der Teilnahme der LäuferInnen und den SponsorInnen, die einen bestimmten Geldbetrag pro Runde spenden. Letztes Jahr "erliefen" 77 LäuferInnen ca. 3000 Euro. Dieses Jahr soll mit den Spenden die finanzielle Unterstützung von zwei kongolesischen Studenten in Greifswald sichergestellt werden, die nach dem Studium in ihr Heimatland zurückkehren möchten, um ihr hier erworbenes Wissen dort weiterzugeben.

Ab 18 Uhr findet für die LäuferInnen, die TeilnehmerInnen des Festivals und alle interessierten GreifswalderInnen ein gemeinsames Essen statt - eine Kombination aus Lunch (eng. Mittagessen) und Dinner (eng. Abendbrot): das "DINCH". Zusammen wollen wir ein Buffet gestalten und beim Verspeisen der Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern wird Raum sein, um Kontakte zu knüpfen. JedeR ist aufgefordert etwas zum Essen mitzubringen, um ein vielfältiges Buffet zu erreichen.

Zum Abschluss des Tages findet ab 20 Uhr in der Marienkirche ein englischer Hörspielabend mit Märchen verschiedener Länder statt. In gemütlicher Atmosphäre auf Kissen und Decken wird den Erzählungen verschiedener Kulturen gelauscht und geträumt.

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Der Verein "Afrikas Renaissance und Wiederaufbau e.V." wurde 2005 auf Initiative ausländischer und deutscher Studierender um Prof. Dr. Fanghänel in Greifswald gegründet. Ziel des Vereins ist die Verbesserung des regionalen Bildungsangebots im Kongo. Bildung ist für den Verein der Schlüssel für eine erfolgreiche zukünftige Entwicklung des afrikanischen Kontinents.

Uni-Innenhof -> wegen schlechtem Wetter in die Hallen am Bahnhof verlegt (hinter der Dresdner Bank)
20 Uhr
Eintritt frei

Die Welt zu Gast in Greifswald!

Unsere TeilnehmerInnen aus über 83 Ländern bringen ihre verschiedenen Kulturen und Traditionen mit nach Greifswald.

Beim"Treffen der Kontinente" kommen Menschen aus allen Teilen der Welt zusammen und entzünden ein wahres Feuerwerk der Kulturen. Die FestivalteilnehmerInnen bereiten im Voraus kleine Präsentationen vor, die landesspezifische und traditionelle Besonderheiten aus den jeweiligen Herkunftsländern vorstellen. Diese werden zusammen mit anderen TeilnehmerInnen in kleinen Gruppen aufgeführt. Sei dabei, wenn sich die ganze Vielfalt der Welt in Greifswald trifft, um im Innenhof der Universität eine der buntesten Partys des Sommers zu  feiern!

Iss dich durch die Küchen Greifswalds und der Welt! Am 1. Juni steigt wieder das von GrIStuF organisierte Running Dinner. Running Dinner, das heißt in Kurzform: drei Gänge in drei Küchen mit sechs Teams - also ein Haufen leckeres Essen und neuer Leute.

Ablauf

Um 18 Uhr geht's los mit der Vorspeise, um 20 Uhr folgt die Hauptspeise und um 22 Uhr das Dessert. Ihr bereitet jeweils einen Gang gemeinsam mit euren Team-PartnerInnen zu. Dabei könnt ihr diesmal nicht nur GreifswalderInnen, sondern auch unsere TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt und ihre Kochkünste kennenlernen. Wenn ihr diese kulinarische Reise nicht verpassen wollt, meldet euch zwischen dem 10. und 30. Mai in unserer Datenbank auf rd.gristuf.org an. 

Kochen mit den Participants

Dir fehlen noch Teammitglieder? Da können wir weiterhelfen! Nicht alle unserer FestivalteilnehmerInnen können in den Küchen ihrer Hosts kochen. Wenn du ein paar internationale Rezepte und Küchenkniffe lernen willst, dann schreibe eine mail an rd@gristuf.org und wir informieren dich, mit wem du zusammen kochen könntest.

Running Dinner Party

Nach dem Dinner ist vor der Party! Zum funky Sound von Big Fat Mama könnt ihr die aufgenommenen Kalorien raustanzen und mit den anderen Running Dinner TeilnehmerInnen von euren Leckerbissen schwärmen. Big Fat Mama sind sechs junge MusikerInnen aus Szczecin, die mit ihrer Bühnenshow die Hallen am Bahnhof rocken werden. Anschließend heizen euch die DJs des GrIStuF -Teams ein, bis der Morgen graut! Die Party ist natürlich wie immer für alle - auch für die, die keinen Hunger haben!

 

 

Institute für Physik und Biochemie
Podiumsdiskussion / Open Space
19 Uhr
Eintritt frei

Die Hälfte des Festivals ist vergangen und die TeilnehmerInnen konnten sich bereits in den theoretischen Workshops mit dem Thema "Response - Ability" auseinandersetzen. Die Veranstaltung FORUM bietet allen GreifswalderInnen die Möglichkeit aktiv am Festival teilzunehmen.

Der Abend beginnt mit einer englischsprachigen Podiumsdiskussion zum Thema "Verantwortung" zwischen WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche der Universität Greifswald.

Was ist ein Open Space?

Willst du dir diese Frage beantworten, dann sei einfach dabei.  Von der Diskussion inspiriert, wechseln die BesucherInnen im Anschluss an die  Podiumsdiskussion in den aktiven Teil des Abends. Die TeilnehmerInnen treten in zum Teil vorbereitete und teils offene spontan entstehende Diskussions-Sessions ein. Der Abend bietet die beste Möglichkeit mit internationalen Studierenden zusammenzutreffen, um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.

Open Your Mind! 
Take Part!

Museumshafen
John Silver and the Nude Family ...und Hans
19 Uhr
Eintritt frei

 

Wellen, Segel, Schiffe, Piraten?

Nach einem Tag voller Workshops wollen wir unseren TeilnehmerInnen die beliebteste Chill-Out-Area Greifswalds im Sommer zeigen: den Museumshafen. Dort sind alle GreifswalderInnen zusammen mit den TeilnehmerInnen eingeladen sich auf Sofas und Teppichen niederzulassen und einen gemütlichen Abend mit einem Bierchen zwischen flatternden Segeln und Möwengeschrei zu verbringen.

Ein Teil der TeilnehmerInnen kann sich  währenddessen auf Drachenbooten vergnügen, alle anderen haben die Möglichkeit der Musik von John Silver and the Nude Family und ?und Hans zu lauschen und sich wie echte Seefahrer und Piraten nach einem guten Fang zu fühlen.

Hast du je einem Papagei das Sprechen beigebracht? Hast du jemals einen Piraten laut und grausam lachen gehört, ein Schiff geentert, dich im Fechtduell geübt oder probiert so lange wie möglich auf einem schwankenden Schiff zu stehen ohne umzufallen oder seekrank zu werden? Oder einen echten Piratentrunk gekostet?
Es ist Zeit all das auszuprobieren.

Komm zum Hafen und schau dir das bunte Spektakel an!

Musik, Kunst, Literatur, Kino u.v.m.
ab 18 Uhr
Eintritt: 0-6 Euro

Während eines Kulturspaziergangs laden wir euch ein, die Stadt an vielen unterschiedlichen Orten zu genießen.

Kunst. Literatur. Musik. Und noch viel mehr!

Unter anderem öffnen die Kunstwerkstätten an diesem Abend ihre Türen, um Kreativität walten zu lassen, während ihr eure eigenen Buttons gestalten könnt. KunststudentenInnen verwandeln herkömmliche Räume in Galerien und bieten Gelegenheit für spät abendliche Kunstbetrachtungen. Die Autorin Anja Tuckermann liest aus ihrem Buch ?Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war? im IBZ.

Was das Kinoflair anbelangt, könnt ihr euch entscheiden: der Filmclub Casablanca präsentiert ?Der Tag des Spatzen? im Theater Vorpommern und der Geographenkeller stellt euch den Film ?plastic world? vor.

In der Brasserie Hermann bietet Trust Fate Rockmusik unplugged. Wenn ihr noch mehr Beschallung für die Ohren oder Bewegung in den Hüften braucht, dann werden euch Les Haferflocken Swingers, die chaotische Jazzband aus Berlin, einheizen. Schweiß, Chaos und Voodoo-Zirkus! Kulturelle Vielseitigkeit und erlebnisreicher Spaß - so sieht euer Abend aus!

Damit ihr nichts verpasst, werden wir euch rechtzeitig mit einem ausführlichen Laufzettel versorgen. Diesen findet ihr als Flyer für die Hosentasche oder bequem unten als digitale Version.

Lasst euch die Kunst um die Nase wehen wenn Greifswald bunt wird!

Rubenowplatz
Workshops stellen sich vor, Parade
ab 10 Uhr

Wie das halt so ist: mensch verpasst immer was, je größer die Veranstaltung, desto mehr.

Und beim GrIStuF 2010 gäbe es eine ganze Menge zu verpassen. Aber - am Samstag wird ungefähr alles, was in den Workshops diskutiert, ausprobiert oder geübt wurde, unter freien (hoffentlich blauen) Himmel getragen.

Ab 10 Uhr wird der Rubenowplatz ein Markt sein, auf dem an verschiedenen Tischen Gedanken, Fazite und Fragen der 14 Workshops präsentiert und angeboten werden. Sie laden ein, sich neugierig umzuschauen zwischen Society, Policy Impact, Global Change und Science and Ethics. Der ideale Ort, herzumzuwandern, hier und da eine These zu diskutieren und die verschiedenen Perspektiven der Welt zu betrachten. Es ist die letzte Chance, noch einmal mit allen Teilnehmenden über die Themen des Festivals ins Gespräch zu kommen.

Ab 14 Uhr laden wir ein zur Parade mit Musik und Trommeln, Kleinkunst, Tanz und Akrobatik. Fröhlich und bunt ziehen GreifswalderInnen und internationale Gäste gemeinsam durch die Stadt, vorbei an den Schauplätzen des Festivals.

Vielleicht kann mensch dabei die eine oder andere 
Veränderung schon bestaunen? 

Strandbad Eldena
Tickets: VVK 4/8 Euro (Host/Andere) | AK 5/10 Euro
17 Uhr

Vorverkauf ab 17.5. im Uniladen, AStA, IKuWo Infopoint, GrIStuF - Stand in der Mensa (nur dort Hosttickets)

Nachdem eine gute Woche in Workshops zusammengearbeitet, sich auf Kulturveranstaltungen ausgetauscht und verschiedenste Ansichten zum Thema "Response-Ability / Verantwortung" erörtert wurden, findet das fünfte Greifswald International Students Festival mit dem GrIStuF Open Air seinen Abschluss.

Auf zwei Bühnen bieten wir euch ein umfangreiches Programm: Bremens wohl bekannteste Musiker sind völlig zu Unrecht die Bremer Stadtmusikanten, gibt es seit 1998 doch die TRASHMONKEYS. Andreas G. Wolfinger (git., voc.), Daz Fralick (bass, voc), Offer Stock (keys), Dennis Rux (git.) und Gunnar Riedel (drums) lautet das Line-Up der energischen Rocker, die Sixties- und Seventies-Sounds mit einem Schuss Pop mischen.

 

Schon seit 1994 ist MELLOW MARK als Musiker mit verschiedenen Projekten am Start. Er tourt als Straßenmusiker oder ist für das Goethe Institut unterwegs. Mit viel Reggae und Beats im Blut singt der Wahl-Hamburger über Probleme in unserer Gesellschaft.

Für das Greifswald International Students Festival versprechen der Singer-Songwriter und sein Partner PYRO MERZ große Bühne und volle Energie.

 

LOUI VETTON - das sind groovige Basslinien, schnelle Trommelwirbel und eingängige Bläserstimmen. Mit Zutaten aus Reggae, Metal, Funk, Jazz, Country und noch vielen weiteren Musikrichtungen werden hier Ska & Punk gemixt, dass die Ohren wackeln...

 

Musikalische Abwechslung gibt es auf dem GrIStuF-Open-Air nicht nur auf der Hauptbühne. Direkt hinterm Deich werden euch elektronische Klänge unterschiedlichster couleur durch die Nacht, in den sonnigen Morgen begleiten: Von Minimal, Dubtech, House und Techno bis hin zu einem farbenfrohen Breakbeat-Drum-and-Bass-Feuerwerk aus Lyon von l'oeuf raide.

 

Lasst uns den Strand zum Beben bringen!

 

Sonstiges:
Wir legen großen Wert auf Barrierefreiheit. Wir bemühen uns das Gelände so weit wie möglich für Rollstuhlfahrer erfahrbar zu machen.

Bitte achtet aufeinander und die Natur, die Euch umgibt.

 

Strandbühne:
Trashmonkeys (Bremen)
Mellow Mark & Pyro Merz (Berlin)
Loui Vetton (Hamburg)

 

Elektrobühne:
L'Oeuf Raide (Jarring Effects/Lyon)
Silvio Marquardt (FL-recordings/HGW)
Sander Bekeschus (Eintakt Records/B)
Patrick Bolze (HGW)
Hannah (HGW)
u.a.

Praxis Workshops

Von Dienstag bis Freitag finden diverse praktische Workshops statt. Alles weitere erfährst du im GrIStuF Infopoint.

Host werden!

Hast du Lust, die große weite Welt auf deinem Sofa zu beherbegen? Willst du den interkulturellen Austausch am eigenen Küchentisch erleben? Dann werde Host beim 5. Greifswalder International Students Festival "Response - Ability" vom 26.5. bis 6.6. 2010! Folge dem Link zur Anmeldung:

Ich will Host werden!


Was ist ein Host und was sind seine Aufgaben?

[DAS FESTIVAL]

Beim Greifswald International Students Festival kommen circa 220 internationale Studenten für 10 Tage nach Greifswald, um sich über die Zukunft unseres Planeten und individuelles Engagement auszutauschen.
Die Participants werden in Theorie-Workshops gemeinsam thematisch über verschiedene Aspekte des Festival-Mottos response-ability nachdenken und diskutieren. In Praxis-Workshops besteht die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und sich dabei auf eine andere Weise besser kennenzulernen. Abends stehen dann kulturelle Veranstaltungen wie ein Treffen der Kontinente, Lesungen, ein Running Dinner und andere Parties an.
Da die Menschen für das Festival aus aller Welt kommen und mitunter sehr lange Wege und hohe Reisekosten auf sich nehmen, ist das Festival an sich komplett kostenlos. Das heißt der GrIStuF e.V. kümmert sich um Verpflegung und Unterkunft der Teilnehmer. Und dort kannst du ins Spiel kommen!

[DIE HOSTs]

 Ein Host nimmt einen oder mehrere Participants für die Zeit des Festivals (26./27./28.05.-0606.2010) bei sich zu Hause auf. Konkret bedeutet das Folgendes:

  • Der Teilnehmer braucht einen Schlafplatz. Ein zweites Bett, eine Couch oder ein Isomatte können ein solcher Schlafplatz sein. Ein separates Gästezimmer ist kein Muss. Sowohl die Gäste, als auch die Gastgeber können Wünsche bezüglich der Unterbringung (Geschlecht, Anzahl der Gäste, ect.) äußern, die natürlich berücksichtigt werden. Ihr werdet euch vorher im Infopoint kennenlernen. Niemand soll sich mit seinem Gast oder Gastgeber unwohl fühlen.
  • Der Teilnehmer wird bei dir frühstücken. Für ein Mittag und Abendessen werden wir sorgen. Um jedoch nicht den kompletten Tag der Teilnehmer durchzustrukturieren und auch das Ausschlafen eines Katers zu ermöglichen, werden wir kein Frühstück anbieten. Dies ist auch eine gute Gelegenheit sich besser kennen zu lernen. Das Programm beginnt in der Regel um 09.00 Uhr.
  • Du kannst Orientierung geben! Wir werden versuchen den Participants alle Fragen zu beantworten und ihnen Orientierung in der neuen Umgebung zu geben. Sie befinden sich schließlich in einer neuer Stadt, einem neuen Land und häufig sogar einem neuen Kontinent. Vermutlich wird der Participant aber auch dich ansprechen, wie etwas bestimmtes in Greifswald funktioniert oder wo bestimmte Orte sind. Dein Gast freut sich bestimmt, wenn du ihm ein bisschen die Stadt zeigst und ein offenes Ohr hast. Am Sonntag haben die Participants frei ? wenn Du gerne mal wieder einen Ausflug machen willst, wäre das ein guter Anlass für eine gemeinsame Unternehmung!
  • Du kannst neue Erfahrungen machen. Gespräche mit Menschen, die aus anderen Gegenden der Welt kommen und eine andere Lebenswelt gewohnt sind, können eine Bereicherung sein. Schöne Erlebnisse während des Festival können in langfristige Freundschaften münden. Nicht selten besuchen Hosts ihre Gäste nach dem Festival in ihrem Heimatland.
  • Genieße das Festival! Hosts zu sein bietet eine vorzügliche Möglichkeit selbst an allen Events des Festivals teilzunehmen. Dich erwartet ein Running Dinner, das Treffen der Kontinente, die Kulturnacht, Parties und vieles mehr.
  • Die Verkehrssprache des Festivals ist Englisch. Du solltest Englisch auf einem Niveau beherrschen, dass es dir und deinem Gast ermöglicht gemeinsam den Alltag zu meistern.

Infopoint

Vom 26. Mai bis 6. Juni ist im IKuWo der Infopoint, zentraler Anlaufpunkt für alle  Teilnehmenden und damit der Ort, um das Festival hautnah zu erleben. Abends findet im IKuWo das Festival-Kino mit ausgewählten Filmen und Einblicken in die GrIStuF - Welt statt.

Download

Hier könnt ihr das Plakat als PDF herunterladen.

Frequently Asked Questions

[1] How can I apply? You can find the link to our aplication database and all other information you may need here on our website under "response - ability 2010 - APPLY NOW!" In order to get there you may also just click here.

[2] Do I need a visa? - If you are an EU-citizen you won't need a visa. Some non-EU countries allow a visa-free access to Germany (i.e. being a Schengen-member). This is where you find a list of those countries:
http://en.wikipedia.org/wiki/European_Union_visa_lists#Visa_requirements_for_Schengen_member_countries
To make sure that you really don't need a visa, please double-check with the German embassy in your country.

[3]  visa - We are trying to do our best to assist you in getting your visa (only if you need one). In that we cooperate with the Foreign Office of Germany and the embassies in your countries. We will send a list of all the participants invited to the respective embassy. If you are invited you will get a letter from us with the official invitation and further documents. We have to send it via post mail, because it has to be original. Please check which documents and papers you need to apply for the visa - you will find the necessary information on the German Embassy's website of your country. We will provide you with 
- the official invitation letter (including letter of committment)
- a copy of a board member's id- card (the person who's signing your  invitation) 
- verification of third party health- and accident insurance
- proof of GrIStuF e.V. being a registered association
- letter by the patron Jakob von Uexküll

[4] travel costs - You have to pay for your tickets to Greifswald, which may include plane, train, bus, ferry, tickets. Try to find someone, like a local sponsor in your country who may give you a financial support.

[5] food - During the festival week you will get breakfast, lunch and dinner for free.  For any other food, however,  you need your own money.

[6] extra costs -Entrance fees for activities and parties organized by us during the festival do not cost you any extra money. You will have to pay for things like your personal belongings, snacks, drinks, souvenirs and so on.

[7] place to stay - You will live for free with a student or a family in Greifswald.

[8] language - The festival language is English. You do not have to speak German.

[9] insurance ? We will provide all participants with free health-, accident-, third party-insurance and legal protection.

[10] response form - As soon as you know for sure whether you can really come to the Students Festival or not and if you have your visa (!) (please keep in mind that it doesn't mean if you just would like to come!) please fill in the response form on our database! https://ems.gristuf.org

[11] login - please use the following web page for login: https://ems.gristuf.org Use your application id and password for login! keep in mind to write everything in small-sized letters!

[12] How to get to Greifswald? - go to: http://www.students-festival.de/index.php?id=109,0,0,1,0,0 
We will provide you with further information about travelling to Germany, the town Greifswald and the festival programme by sending you an information packet in May.

[13] things you need to bring - money, special food and drinks from your country (if allowed), a traditional costume and music from your country, pictures, ...

[14] Why bring a national costume? - we want to celebrate cultural diversity by an event called "meeting of the continents". There we would like you to represent your home country by performing a traditional dance, singing a song or any other thing you'd like to show.

If you have further questions do not hesitate to ask help_me[at]gristuf.org