Greifswald International Students Festival 2012

FACE to FACE - Paving the Way for a Non-Violent Society

Der Verein Greifswald International Students Festival e.V. hat vom 16.06.2012 bis zum 24.06.2012 das sechste thematische Studierendenfestival veranstaltet. Unter dem Motto "FACE to FACE  paving the way for a non-violent society" haben sich die 150 Teilnehmenden von allen Kontinenten mit dem Thema "Gewalt" auseinander gesetzt um sich den Herausforderungen und Fragen unserer Zeit zu stellen.  

Mit dem Festivalthema "FACE to FACE  paving the way to a non-violent society" haben wir die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch unsere heutige gewalttätige Welt hin zu einer zukünftigen, gewaltfreien genommen. Auch wenn das Wort "Gewalt" auf den ersten Blick ungewohnt für ein Festivalthema scheint, ist die Erfahrung und somit der Umgang der Menschen mit Gewalt in unterschiedlichen Formen durch sämtliche Kulturen und Gesellschaften unserer Erde allgegenwärtig. Besonders in Zeiten einer globalisierten Welt ist ein umfassender Austausch und Dialog der Menschen verschiedener Herkünfte und Ansichten von Angesicht zu Angesicht unabdingbar für ein gemeinsames Zusammenleben in Respekt und Akzeptanz.

Das Festival bot den 150 Teilnehmenden die Möglichkeit sich auszutauschen, Perspektiven zu wechseln und gemeinsam Handlungsoptionen für ein gewaltfreies Miteinander zu erarbeiten. Das Organisationsteam des GrIStuF e.V., bestehend aus Greifswalder Studierenden, hat dafür die Workshops zu den "Non-violent communication", "Media and Violence", "No Violence, No Victims", "Non-violent and violent Resistance", "How to found a shelter for battered women", "Violence in Resource Conflicts" und "Violence in Interreligious Conflicts" konzipiert. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit die Erkenntnisse und Ergebnisse aus ihren Workshops mit in ihr Heimatland tragen und die neuen Ansätze für eine gewaltfreie Gesellschaft dort verwirklichen.

Zeitplan

Programmheft

Hier (12,5 MB) findest du das Programmheft zum GrIStuF 2012.

Sonntag, 17.6.2012 Dienstag, 19.6.2012
Erster Vortrag Klaus Wahl "Sources of violence" Wolfgang Form "Rape as a warcrime - Historical
Zweiter Vortrag  Hans Joachim Heintze "Violent human rights violations and International Law: The case study of Syria"  Bernhard Gesch "Recipe for peace"

Workshops

Hier findest du die Beschreibung unserer 8 Workshops, die alle eine Ebene des Themas Gewalt(-losigkeit) aus unterschiedlicher Sicht beleuchten:

Das Ziel unseres Workshops ist es, Gewalt auf der kommunikativen Ebene zu reflektieren und die Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg zu vermitteln und zu üben.

 

Gewaltfreie Kommunikation ist ein Weg um zu lernen, effektiv aus unserem inneren Quell der Empathie zu schöpfen. Es ist eine Sprache der Gefühle und Bedürfnisse, die uns hilft zu einem einfühlsamen Kontakt mit uns selbst und mit anderen Menschen zu finden. Es ist auch eine Haltung, die uns erlaubt hinter ein "Nein!" zu blicken und bei der anderen Person Gefühle und Bedürfnisse zu finden, anstatt ihn oder sie als renitent oder egoistisch zu verurteilen. Wir werden in diesem Workshop die empathischen Elemente der Sprache (wieder)entdecken. Dieser empathische Kontakt ist die Basis auf der Konflikte gewaltfrei gelöst werden können. Darüber hinaus werden wir nicht-empathische Elemente in der Kommunikation identifizieren, die leicht in Gewalt ausarten können. Gegen sich selbst oder gegen andere Menschen.

 

Zusätzlich zur GFK wird Konsensfindung ein wichtiges Thema in unserem Workshop sein. Diese Methode ergänzt die GFK, die vor allem ein Prozess zwischen zwei Personen ist, um eine gewaltfreie Entscheidungsfindung in Gruppen.

 

Natürlich wird es auch eine Menge Platz für individuelle Gewalterfahrungen innerhalb von Sprache und Kommunikation geben.

 

Teamer: Justus, Phillip und Rike

Medien sind Verwalter von Informationen. Mit den von ihnen veröffentlichten Themen beeinflussen sie, was in der Gesellschaft Erwähnung findet und formen so die öffentliche Meinung. Dies spiegelt sich auch im mittlerweile alltäglichen Umgang mit Gewalt im In- und Ausland wider. "Wie endet der Krieg in Afghanistan?", "Massaker mit 49 Toten in Mexiko" - Schlagzeilen wie diese bestimmen das Bild der Medien. Doch Journalisten sind hier bereits mehr als Chronisten. Der mediale Umgang mit Gewalt ist ein Ausdruck, ob und inwieweit sie in der Gesellschaft akzeptiert ist. Durch die Art, wie Medien über Vorfälle berichten, haben sie Einfluss darauf, wie die Adressaten das Geschehen weltweit bewerten - und können ihnen so auch eine bestimmte Meinung aufdrängen. Der Workshop wird sich daher mit zwei Fragen näher auseinandersetzen. Zum einen, wie manifestiert sich Gewalt in den Medien, wie wird sie dargestellt und wie wird mit ihr umgegangen. Zum anderen wollen wir einen Blick auf die Methoden und Mechanismen werfen, mit denen Medien öffentliche Diskurse konstruieren und lenken. Inwieweit werden Medien dabei nicht nur zu Zeugen, sondern auch zu Exekutiven von Gewalt?

Teamer: Johannes und Ole

Einer aktuellen Forsa-Umfrage (10. - 14. November 2011) zufolge, wenden 4 von 10 Elternteilen in Deutschland noch immer körperliche Disziplinierungsmaßnahmen wie den "Klaps auf den Po" an. Und das trotz der Tatsache, dass seit dem Jahr 2000 physische Gewalt in der Erziehung verboten ist.

Zum Vergleich, in Schweden wurde solch' ein Gesetz schon 1979 etabliert und eine jüngere Umfrage besagt, dass in Schweden nur 14 Prozent körperliche Züchtigung in der Erziehung jemals angewendet haben. Nichtsdestotrotz gibt es in der EU immer noch Länder wie Frankreich, die kein generelles Verbot von Gewalt in der Erziehung aussprechen wollen.

Dieser Workshop möchte die Möglichkeit zu einem Dialog zwischen Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt bieten. Wir werden versuchen unseren Blick und unsere Sinne auf Gewalt in Erziehung zu richten. Ab welchem Punkt sprechen wir von Gewalt? Wo passiert Gewalt in der Erziehung? Wem widerfährt Gewalt? Warum wird Gewalt angewendet? Wir werden uns darüber hinaus auch mit Präventions- und Interventionsmaßnahmen auseinandersetzen.

Der Schwerpunkt wird auf auf Gewalt in der Erziehung in und um Schule liegen, da häusliche Gewalt gegen Kinder nur schwer fassbar ist.

Wir möchten einen Weg finden diese Thematik in einer kreativen Art und Weise zu bearbeiten, auch um diese in die Köpfe und das Bewusstsein anderer Menschen zu befördern.

Teamer: Jan und Franziska

Im Workshop "The Part of the Victim - Helping Others and Defending Yourself" sollen verschiedene Opferrollen untersucht werden, unter Berücksichtigung sowohl physischer als auch psychischer Gewalt und in Differenzierung zwischen einzelnen Opfern und ganzen Opfergruppen. Ein Deeskalationstraining durch einen erfahrenen Polizisten bildet den Einstieg in die Gewaltprävention. Gemeinsam wollen wir erarbeiten, warum Menschen überhaupt zu Opfern werden, und wie man sich selbst davor bewahren und anderen helfen kann. Mit kleinen Rollenspielen sollen die Teilnehmer ein Gefühl dafür entwickeln, wie leicht es auch im Alltag zu Viktimisierung kommen kann und welche Rolle das eigene Verhalten dabei spielt. Einer der weiteren Schwerpunkte des Workshops wird der sozialpsychologische Hintergrund von häuslicher Gewalt sein. Außerdem wollen wir uns auch mit verschiedenen Aspekten der Opferhilfe beschäftigen: Was passiert mit Opfern von Gewalt? Wie sieht es aus mit psychologischer und mit rechtlicher Hilfe? Und was muss man beachten, damit die Hilfe überhaupt effektiv sein kann? Ziel unseres Workshops ist es, die Teilnehmer zum einen für die Thematik allgemein zu sensibilisieren und die zugrundeliegenden Mechanismen zu vermitteln, um ihnen andererseits praktische und alltagsrelevante Mittel an die Hand zu geben, mit denen sie Viktimisierung verhindern und vermindern können.

Teamer: Donata und Marie

Widerstand gegen staatlich Unterdrückung durch staatliche Repressionen ist in vielen Ländern dieser Erde ein wichtiges und aktuelles Thema. Aber warum leisten Menschen Widerstand? Was ist ihre Motivation? And wie leisten sie Widerstand? Wo liegt der Startpunkt für Widerstand ? Dies sind einige der Fragen, denen wir uns im Rahmen unseres Workshops widmen wollen. Hierfür werden wir uns mit verschieden Formen des Widerstandes, wie zum Beispiel aktiver und passiver, bewaffneter und gewaltloser Widerstand, beschäftigen. Im Zusammenhang mit dem Festivalthema wollen wir alternative und kreative Formen gewaltlosen Widerstandes entwickeln.

Teamer: Antonia, Katharina, Hans- Henning, Jim

Gewalt gegen unterdrückte Gesellschaftsschichten spielt in vielen Kulturen immer noch eine große Rolle. Gerade die Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen ist nach wie vor auf allen Kontinenten alltägliche Realität. Frauenhäuser bieten akut von Gewalt betroffenen Frauen Schutz, sind manchmal die letzte Zuflucht und bieten die Chance auf einen Neuanfang. Dieser sehr praktisch orientierte Workshop soll einerseits den Status und die Entwicklung von Frauenhäuser weltweit darstellen und sich mit dem Prinzip und dem Ziel von Frauenhäusern auseinandersetzen. Mit der professionellen Unterstützung von Menschen, die in Greifswald und anderen Ländern in Frauenhäusern arbeiten, soll ein Leitfaden für die Gründung eines Frauenhauses unter verschiedenen Gegebenheiten entwickelt werden. So werden die Teilnehmenden praktisch dazu befähigt in ihrem Land die ersten Schritte zur Gründung eines Frauenhauses zu unternehmen und damit der Gewalt gegen Frauen Einhalt bieten zu können.

Wirtschaftliche Ressourcenkonflikte waren schon immer Ursprung und Grund gewaltsamer Auseinandersetzungen. Auch werden Ressourcen oft genutzt, um gewaltsame Konflikte zu unterstützen und zu finanzieren. Die Mechanismen der Ressourcenausbeutung sind in vielen Ländern der Ursprung für die dort herrschende Armut in großen Teilen der Bevölkerung. Kann man in dieser Armut einen wichtigen Auslöser für Gewalt sehen? In diesem Workshop sollen unterschiedliche Konflikte um Rohstoffe beleuchtet werden und anhand von Beispielen Wege aus der Armut und aus der Gewalt gesucht werden. Mithilfe eines Planspiels sollen Ressourcenkonflikte, die oft aus Verteilungsungleichheiten resultieren, dargestellt werden, um die Schwierigkeiten aber auch die Möglichkeiten in derartigen Konflikten zu erkennen. Dieses Planspiel kann zusätzlich als Film dokumentiert werden, um die Ergebnisse so einer größeren Gruppe sowohl während des Festivals als auch darüber hinaus an den jeweiligen Hochschulen zugänglich zu machen.

Teamer: Kirsten, Renée, Andy, Laura

Religionen haben seit Jahrtausenden das Leben vieler Menschen beeinflusst und genauso lange tragen Religionen zu Konflikten bei.

Der Workshop soll die Möglichkeit bieten sich mit der eigenen Religion und mit religiöser oder spiritueller Identität zu beschäftigen. Die Workshopteilnehmer sind gebeten, sogar aufgefordert Fragen zu stellen, zu ihrer eigenen und natürlich auch zu anderen Religionen.

Dafür ist es uns zunächst ein Anliegen, zu fragen und in Ansätzen zu erklären, wie unser Denken funktioniert, wie wir Klischees nutzen und Menschen kategorisieren, aber auch, wie viele Facetten die Persönlichkeit jedes Einzelnen aufweist.

Dem Konfliktthema versuchen wir analytisch zu begegnen, wir versuchen die Begriffe "Motiv" und "Standpunkt", sowie die "Stufen der Eskalation" zu verstehen und zu nutzen.

Unser Wunsch ist es eine Atmosphäre zu schaffen, in der die eigene Identität neu erfahrbar ist, Begegnungen möglich sind und letztendlich die Vielfalt der Religionen als Bereicherung erlebbar wird.

Teamer: Klara, Georg und Katharina

Kulturveranstaltungen

Neben den thematischen Workshops und Vorträgen gibt es auch jede Menge Kulturveranstaltungen für Teilnehmende und Greifswalder Interessierte, die Lust haben Leute aus der ganzen Welt bei guten Essen, einen leckeren Getränk oder auch beim Tanzen kennenzulernen. Es wird die feierliche Eröffnung, das Welcome Event, das allbekannte halbjährliche Running Dinner, das Treffen der Kontinente und als krönenden Abschluss die Fête de la Musique geben.

Feierliche Eröffnung

Die Feierliche Eröffnung ist der offizielle Beginn des Festivals.

Mit einer Einführungsrede des Schirmmenschen und einigen artistischen  und künstlerischen Beiträgen sollen die Teilnehmenden und alle Greifswalder Intressierten in die Thematik des Festivals eingestimmt werden. Außerdem treffen alle Teilnehmenden das erste Mal zusammen und es gibt die Möglichkeit sich kennen zu lernen und zum ersten Mal auszutauschen.

Ort: Konferenzsaal der Universität (voraussichtlich)

Zeit: 16. 06. 2012 17.00 Uhr

Eintritt frei

Welcome Event

Nach der feierlichen Eröffnung sind alle eingeladen sich in gemütlicher Runde, bei Musik und Bier kennenzulernen, sich zum ersten Mal auszutauschen, alte und neue FreundInnen zu treffen und sich auf Greifswald einzulassen.

Ort: (NN)

Zeit: 16.06.2012 19.00 Uhr

Eintritt frei

Running Dinner

 

Running Dinner, das heißt 3 Gänge in 3 verschiedenen Küchen mit 6 verschiedenen Teams.

Und diesmal könnt ihr nicht nur deutsche Hausmannskost genießen sondern zusammen mit den Teilnehmenden kochen und essen und kulinarisch auf Reisen gehen.

Und so gehts:

Ihr bildet ein Team von 2-3 Leuten. Ihr überlegt euch, in wessen Küche ihr Kochen wollt. Ihr meldet euch auf der RD-Seite

Und nach dem Essen ist vor der Party:

Danach gibt es die traditionelle Running Dinner Party bei der ihr überschüssige Kalorien wieder abtanzen könnt und alle Teams noch einmal wieder treffen könnt.

Wir freuen uns auf euch! Natürlich wie immer für alle, auch für die, die keinen Hunger haben!

HIER GEHTS ZUR ANMELDUNG:

Treffen der Kontinente

Fête de la Musique

FAQs GrIStuF 2012

Fragen zum Bewerbungsprozess

  1. Mindestalter und Studentenstatus
    Um am GrIStuF 2012 teilnehmen zu können, musst du mindestens 18 Jahre alt und an einer Hochschule eingeschrieben sein. Andere Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.
  2. Bewerbung
    Die Bewerbungsphase ist bereits vorüber. Daher kannst du dich leider nicht mehr registrieren um dich auf eine Teilnahme zu bewerben. Aber du kannst auch anders an GrIStuF partitipieren. Zum Beispiel könntest du dich als Host bewerben, dafür registriere dich einfach in der Datenbank (www.ems.gristuf.org). Du kannst aber auch als Helper auf dem festival aktiv sein, denn helfend Hände werden immer gebraucht, oder komm einfach zu unserem Plenum am Mittwoch um 18.00 Uhr in die Wollweberstraße 1 und mach mit.
  3. Fairness und Ehrlichkeit
    Wir werden deine Angaben nicht überprüfen. Wir hoffen und glauben einfach, dass du dich gegenüber den anderen Bewerbern fair verhältst.
  4. Was passiert im Anschluss an meine Bewerbung?
    Alle Bewerbungen, die bis zum 15. Januar 2012 eingereicht werden, durchlaufen anschließend einen Bewertungsprozess durch GrIStuF-Mitglieder. Du musst dich also nicht wundern, wenn du keine zeitnahe Rückmeldung von uns erhältst. Die offiziellen Einladungsbriefe werden voraussichtlich ab dem 01.03.2012 verschickt. Solltest du ausgewählt werden, solltest du dich anschließend um deine Reiseplanung und gegebenenfalls um dein Visum bemühen. Bitte gib uns auch Bescheid, wenn du doch nicht am Festival teilnehmen kannst, damit andere Studierende die Chance erhalten, nachzurücken.

 

Fragen zur Teilnahme

 

  1. Was ist mit universitären Verpflichtungen?
    Du wirst ein offizielles Einladungsschreiben von uns erhalten, welches deine Teilnahme am GrIStuF 2012 bestätigt. Wir hoffen, dass dieses Dokument ausreichend sein wird, damit du von deinen universitären Verpflichtungen befreit wirst.
  2. Wofür muss ich eigentlich bezahlen (Teilnahme, Unterbringung, Essen, Visum, solidarische Spende)?

    Teilnahme: Die Teilnahme am GrIStuF 2012 ist für dich kostenlos. Von dir wird auch kein Eintritt bei all unseren Aktivitäten und Partys verlangt. An dieser Stelle möchten wir uns entsprechend bei unseren finanziellen Sponsoren bedanken.
    Unterbringung: Während dem Festival wirst du kostenlos bei Studierenden oder einer Familie in Greifswald unterkommen, welche du beim Einchecken kennenlernst. Dieses bewährte Konzept wird den direkten Kontakt zwischen dir und der lokalen Bevölkerung ermöglichen.
    Essen: Die Hauptmahlzeiten wie Frühstück, Mittagessen und Abendbrot werden für dich kostenlos organisiert. Für alles Weitere musst du dann selbst aufkommen.
    Versicherung: Wir werden für alle Teilnehmenden des Festivals ein Kranken-, Unfall-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung abschließen.
    An- und Abreise: Deine Reisen nach Greifswald und wieder nach Hause musst du leider selbst bezahlen. Versuche jemanden zu finden, beispielsweise einen lokalen Sponsor, der dich dabei finanziell unterstützt.
    Visum: Leider ist das Visum für die Teilnehmenden des GrIStuF 2012 nicht generell kostenlos. In einigen Fällen ist die Gebühr jedoch reduziert oder komplett erlassen. Diese Ausnahmen können hier eingesehen werden. Unser Rat: Nimm die dir von uns zugeschickten Dokumente mit zur deutschen Botschaft und frage an, ob sie bei dir eine Ausnahme machen können, da du Student bist und an einer internationalen Studierenden-Konferenz teilnimmst (eine Bildungsveranstaltung mit kulturellem Rahmen, von einer gemeinnützigen Organisation).
    Solidarische Spende: Zum GrIStuF 2012 würden wir gerne Reisestipendien für finanziell schwächer gestellte Studierende vergeben. Daher möchten wir dich an dieser Stelle bitten, eine solidarische Spende zu leisten (natürlich nur, wenn du dazu in der Lage bist). Leider testen wir dieses Konzept zum ersten Mal, so dass wir für die Teilnehmenden des GrIStuF 2012 noch keine Reisestipendien vergeben können.

  3. Wie viel Geld sollte ich einplanen und wie komme ich eigentlich an Euros?
    Das hängt insbesondere davon ab, was du dir kaufen möchtest. Die Teilnahme, die Unterkunft, die Hauptmahlzeiten und die Festival-Veranstaltungen sind für dich kostenlos. Du solltest jedoch Geld einplanen, wenn du Souvenirs, zusätzliche Nahrungsmittel, Getränke oder sonstige Dinge kaufen möchtest. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass das Preislevel in Deutschland (relativ) hoch ist. Um dir einen ersten Eindruck zu geben: Ein einfaches Brötchen kostet 0.30 €, ein Kaffee zum Mitnehmen kostet 0.50 - 1.50 Euro, 100 Gramm (meiner Lieblings-)Schokolade kostet 0.80 Euro und ein Bier (0.5l) in einem Studentenclub kostet ungefähr 1.50 - 2.50 Euro.
    Um an Euros zu gelangen, kannst du Geld in einer Bank in Greifswald tauschen. Beachte aber, dass du durch den engen Zeitplan der Festival-Veranstaltungen nicht viel Zeit dafür haben könntest. Wir möchten dich zudem darauf hinweisen, dass Banken manche ausländische Währungen nicht akzeptieren. Der US-Dollar ist die wohl am weitesten akzeptierte ausländische Währung. Du musst generell beachten, dass Banken eine Gebühr für den Geldwechsel erheben. Du solltest daher alles Geld, was du für deinen Aufenthalt vermutlich benötigst, in einer Transaktion tauschen. Noch besser wäre es sogar, den Geldwechsel mit anderen Teilnehmenden zusammen durchzuführen, um diese Gebühr so gering wie möglich zu halten. Wir möchten dich auch darauf hinweisen, dass Wechselstuben, die sich an Flughäfen oder Bahnhöfen befinden, in aller Regel höhere Gebühren verlangen als Banken!
    Vielleicht kannst du auch diese Gebühren vermeiden, in dem du Geld mit deiner Kreditkarte an einem Geldautomaten abhebst. Der Geldautomat gibt das Geld in Euros heraus, egal in welcher Währung das Konto geführt wird. Master Card und Visa sind hierbei die am weitesten akzeptierten Kreditkarten in Deutschland.

  4. Was soll ich für GrIStuF 2012 einpacken?
    Im Juni kann das Wetter in Greifswald schwanken zwischen warm-sonniges (Bade-)Wetter und manchmal kalt-regnerisch. Das solltest du bedenken, wenn du deine Kleidung einpackst! Das Beste wäre, wenn du ein paar Tage im Voraus die Wettervorhersage anschaust, um eine grobe Orientierung zu erhalten.
    Benötigt:
    • Personalausweis (benötigst du ein Visum?)
    • Deine Tickets
    • Geld für deine persönlichen Ausgaben
    • Eventuell benötigte Medikamente


    Optional:
    • Schlafsack
    • Besondere Spezialitäten (Essen, Trinken) aus deinem Land, insbesondere wenn du beim Running Dinner teilnehmen möchtest (schaue bitte auch auf den Seiten des Zolls nach bezüglich Einfuhrbeschränkungen)
    • Traditionelle Kostüme oder Musikinstrumente deines Landes für die Veranstaltung 'Meeting of the Continents' (siehe nachfolgend)

  5. Was ist 'Meeting of the Continents'?
    Wir möchten die kulturelle Diversität unter den Teilnehmenden mit der Veranstaltung 'Meeting of the Continents' feiern. Hierzu möchten wir dich bitten, innerhalb von 5 bis 10 Minuten dein Land zu repräsentieren, in dem du beispielsweise einen traditionellen Tanz aufführst oder ein Lied singst. Du kannst dich hierzu auch gerne mit anderen Teilnehmenden aus deinem Land zusammen tun.

     

  6. Wie komme ich nach Greifswald?
    Wir erwarten deine Ankunft in Greifswald am Freitag, dem 15. Juni 2012 beziehungsweise am Samstag, den 16. Juni 2012. Solltest du ausnahmsweise früher ankommen, informiere uns bitte ein paar Tage im Voraus, so dass wir für dich etwas arrangieren können. Am 16. Juni wird gegen 17 Uhr das Programm des Festivals beginnen.
    Da Greifswald an der Ostseeküste im Nordosten Deutschlands liegt, sind die nahegelegensten Flughäfen Rostock, Berlin und Hamburg. Rostock und Berlin wären die geeignetsten, da von dort die Zugverbindungen nach Greifswald am besten sind. Die nächsten Fährhafen befindet sich in Rostock und in Sassnitz auf Rügen.
    Wo auch immer du in Deutschland ankommst, ist der Zug die beste Möglichkeit, um nach Greifswald zu gelangen. Daher solltest du nach deiner Ankunft nach Schildern der Deutschen Bahn (DB) Ausschau halten. Du kannst dein Ticket für den Zug in den Reise-Zentren oder an den zugehörigen Automaten kaufen. Weiterführende Informationen findest du auch auf den Internetseiten der Deutschen Bahn. Zögere bitte nicht, das Personal in den Info-Zentren und im Bahnhof um Hilfe zu bitten!
    Du wirst direkt von uns am Hauptbahnhof empfangen und von dort zum Check-In am Info-Point begleitet. Bitte pass auf, dass du an der Haltestelle 'Greifswald' und nicht 'Greifswald Süd' aussteigst!
    Solltest du bei deiner Anreise Fragen oder Probleme haben, kannst du uns jederzeit per Telefon erreichen (die Telefonnummer wird rechtzeitig bekannt gegeben). 

  7. Kann ich schon vorher mit anderen Teilnehmenden in Kontakt kommen? Solltest du einen Facebook-Account haben, kannst du einfach der Gruppe 'GrIStuF 2012 participants' beitreten und nach anderen Teilnehmenden schauen. Es gibt später auch ein Forum auf unserer GrIStuF-Internetseite für alle eingeladenen Teilnehmenden.

  8. Kontakt zum GrIStuF-Team
    Solltest du irgendwelche Fragen haben, kannst du dich jederzeit bei uns melden, am besten in dem du eine E-Mail an 'help_me@gristuf.org' schickst. Während dem gesamten Festival wird der Info-Punkt rund um die Uhr besetzt sein (die Telefonnummer wird rechtzeitig bekannt gegeben).

  9.  

 

 

 

Rückblick: MoritzTV über GrIStuF 2012

Downloads

Klick hier, um die hochauflösende Version des GrIStuF 2012 Posters herunterzuladen, es auszudrucken und es zu verbreiten!

Hier findest du das Programmheft.

Werde Host!

Die Welt zu Gast bei mir Zuhause?!

Beim Greifswald International Students Festival 2012 kommen ca. 100 bis 150 internationale Studierende für bis zu 10 Tage nach Greifswald, um sich über das komplexe Thema Gewalt beziehungsweise Gewaltfreiheit auszutauschen.

Da die Teilnehmenden für das Festival aus aller Welt kommen und mitunter sehr lange Wege und hohe Reisekosten auf sich nehmen, ist das Festival an sich komplett kostenlos. Das heißt der GrIStuF e.V. kümmert sich um die Verpflegung und die Unterkunft der Teilnehmenden. Und dort kannst du ins Spiel kommen!

Was tut denn so ein Host?!

Ein Host nimmt einen oder mehrere Participants für die Zeit des Festivals (max. 15. bis 24. Juni 2012) bei sich zu Hause auf. Konkret bedeutet das Folgendes:

 

  • Die / Der Teilnehmende braucht einen Schlafplatz.
    Ein zweites Bett, eine Couch oder ein Isomatte können ein solcher Schlafplatz sein. Ein separates Gästezimmer ist kein Muss. Sowohl die Gäste, als auch die Gastgeber können Wünsche bezüglich der Unterbringung (Geschlecht, Anzahl der Gäste, etc.) äußern, die natürlich berücksichtigt werden. Ihr werdet euch vorher im Infopoint kennenlernen. Niemand soll sich mit seinem Gast oder Gastgeber unwohl fühlen.
  • Die / Der Teilnehmende wird bei dir frühstücken.
    Für ein Mittag und Abendessen werden wir sorgen. Um jedoch nicht den kompletten Tag der Teilnehmer durchzustrukturieren und auch das Ausschlafen nach einer etwas längeren Abendveranstaltung zu ermöglichen, werden wir kein Frühstück anbieten. Dies ist auch eine gute Gelegenheit sich besser kennen zu lernen. Das Programm beginnt in der Regel um 09.00 Uhr. Du bekommst im Übrigen 15 Euronen für den Einkauf des Frühstücks, kannst diese dann aber auch gerne wieder an GrIStuF e.V. spenden.
  • Du kannst Orientierung geben!
    Wir werden versuchen den Participants alle Fragen zu beantworten und ihnen Orientierung in der neuen Umgebung zu geben. Sie befinden sich schließlich in einer neuer Stadt, einem neuen Land und häufig sogar einem neuen Kontinent. Vermutlich wird der Participant aber auch dich ansprechen, wie etwas Bestimmtes in Greifswald funktioniert oder wo bestimmte Orte sind. Dein Gast freut sich bestimmt, wenn du ihm ein bisschen die Stadt zeigst und ein offenes Ohr hast.
  • Du kannst neue Erfahrungen machen.
    Gespräche mit Menschen, die aus anderen Gegenden der Welt kommen und eine andere Lebenswelt gewohnt sind, können eine Bereicherung sein. Schöne Erlebnisse während des Festivals können in langfristige Freundschaften münden. Nicht selten besuchen Hosts ihre Gäste nach dem Festival in ihrem Heimatland.
  • Genieße das Festival!
    Hosts zu sein bietet eine vorzügliche Möglichkeit selbst an allen Events des Festivals teilzunehmen. Dich erwartet die Fête de la Musique, ein Running Dinner, das Treffen der Kontinente, Partys und vieles mehr.
  • Die Festivalsprache ist Englisch.
    Dein Englisch muss nur so gut sein, dass du dich mit deinem Gast verständigen kannst, zur Not auch einfach per Hand und Fuß! 

Wo kann ich mich endlich dafür anmelden?!

Du kannst dich als Host in unserer Datenbank (www.ems.gristuf.org) registrieren, dort deine Vorstellungen (wieviele Teilnehmende, etc.) angeben und schon bist du fertig! Dann heißt es nur noch warten auf den 15. beziehungsweise den 16. Juni! :)

Vielen Dank!

An dieser Stelle möchte sich der GrIStuF e.V. herzlich bei den Förderern des internationalen Studierendenfestivals 2012 bedanken:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Studierendenschaft der Universität Greifswald
Studentenwerk Greifswald
Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft